Phishing- und Spam-E-Mails erkennen

Betrügerische E-Mails sehen oft echt aus. Sie wollen Passwörter, Zahlungen oder einen Klick auf einen gefährlichen Link oder Anhang. Diese Warnzeichen helfen beim Erkennen.

Warnzeichen

  • Absender: Der Name wirkt bekannt, die Adresse passt aber nicht (z. B. microsoft-support@beispiel-mail.com).

  • Druck und Eile: „Konto wird gesperrt“, „sofort zahlen“, „nur heute gültig“.

  • Unerwartete Links oder Anhänge: z. B. Rechnungen, Lieferungen oder geteilte Dokumente, die niemand angekündigt hat.

  • Link-Ziel passt nicht: Mit der Maus über den Link fahren (nicht klicken). Die angezeigte Adresse weicht vom erwarteten Absender ab.

  • Abfrage von Zugangsdaten: Seriöse Firmen fragen nie per E-Mail nach Passwörtern oder Codes.

  • Geänderte Bankdaten oder Zahlungsanweisungen „vom Chef“: Immer telefonisch über eine bekannte Nummer bestätigen, nie über Kontaktdaten aus der E-Mail.

  • Allgemeine Anrede, ungewöhnliche Sprache oder Fehler.

Was tun bei einer verdächtigen E-Mail?

  1. Keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen, nicht antworten.

  2. In Outlook über Melden › Phishing melden melden. Fehlt die Schaltfläche, die E-Mail an den Support weiterleiten.

  3. Danach die E-Mail löschen.

Im Zweifel: Lieber einmal zu oft beim Support nachfragen. Wer schon geklickt hat, siehe „Verdächtigen Link geklickt oder Anhang geöffnet“.

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Erste Schritte – Keeper
Verdächtigen Link geklickt oder Anhang geöffnet